Mit dem Essen matschen - muss das sein?

durch Alexandra Heesen am September 18, 2020

Kinder entdecken ihre Welt mit allen Sinnen – so auch das Essen, riechen, schmecken, anfassen, zerquetschen, fallen lassen – sie wollen BEGREIFEN, was da für ein Lebensmittel oder Gericht vor ihnen ist. Kinder dabei zu beobachten ist unglaublich spannend. Soße die vom Löffel tropft, sich auf dem Tisch verwischen und von den Fingern wieder ablecken lässt. Inspirierend zu sehen, wie sehr sich ein Kind diesem Prozess hingeben kann.

Ausprobieren ist Lernen und all dies ist Teil des Erlernens von Geschmack, Geruch, Konsistenz bis hin zum Erfahren mechanischer Kräfte und Prüfung der Schwerkraft. Eine wahre Sinnesexplosion und ein riesengroßes Abenteuer. Das heißt natürlich nicht, dass dein Kind nicht auch begleitet werden soll zu erlernen, Essen mit der Gabel aufzupieksen und diese in den Mund zu führen. Dies ist genauso Teil des Lernprozesses, allerdings eine feinmotorische Meisterleistung, also alles zu seiner Zeit. Daher würde ich die Frage „mit dem Essen matschen, muss das sein?“ Mit einem klaren JA beantworten. Es ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg des „essen Lernens“. Schon Konfuzius sagte:

„Ich höre und ich vergesse,

Ich sehe und ich erinnere mich,

Ich tue und ich verstehe.“ 

Dieses kindliche Abenteuer endet für uns Eltern leider meist kniend auf dem Boden mit Kehrblech und Lappen und auch der komplette Kleidungswechsel im Anschluss raubt Zeit und Nerven. Um dennoch unseren Kindern zu ermöglichen, ihrem Explorationsbedürfnis nachzugehen und den dadurch anfallenden Arbeitsaufwand möglichst gering zu halten, ist hier der Link zu unseren wunderschönen Saubermaus Lätzchen aus Silikon mit Auffangschale ;)

 

Probiert es aus und versuche das Sinnesabenteuer ESSEN aus den Augen deines Lieblings zu sehen.

 

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